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23.06.03



Hinweise zum Buch:
Eine vergnügte Ballonfahrt ins Leseland


Prem, Hiltraud : Eine vergnügte Ballonfahrt ins Leseland, Grafenstein Verlag, München,
7. Auflage 1999: ISBN 3-924322-20-1

Woher kommt Legasthenie?

Die 14 Leseschritte

2 Rückmeldungen

Das zweite Buch

Die Hintergründe



Was ist Legasthenie

Frau Prem ist überzeugt, dass Legasthenie keine Lernstörung ist, sondern die Folge falscher Lernmethoden. Nach ihrer Methode können die meisten Kinder bis Weihnachten, alle bis zum Frühjahr in der 1. Klasse lesen.

Auf Seite 16 steht zum Thema Legasthenie:
Gespenster gibt es nicht!
Sie lösen sich in Nichts auf,
wenn man sie durchschaut!
Kein Kind ist lese-schreibschwach!







14 Leseschritte

Den Kernbereich ihrer Methode zum Lesenlernen bilden ca 30 Bildwortkarten. (Diese sind beim Kauf des Buches enthalten).
Unter dem jeweiligen Bild ist das geschriebene Wort. Die Bilder werden so ausgewählt, dass alle Buchstaben des Alphabets darin vorkommen. Ausgehend von der Bildwortkarte werden die dazugehörigen Worte durch 14 Leseschritte erspielt. (Zusammenfassung auf Seite 34 bis 36)

  1. Der Lehrer zeigt die große Bildwortkarte, die Schüler lesen (im Chor) das Wort. Die Bildwortkarte wird für alle Schüler gut sichtbar aufgehängt und bleibt dort das ganze Jahr über.

  2. Jeder Schüler klebt die kleine Bildwortkarte in sein Heft (bzw. malt selbst ein Bild).

  3. Der Lehrer schreibt das neue Wort riesengroß an die Schultafel. Die Kinder lesen das Wort einzeln und im Chor.

  4. Die Kinder „ schreiben“ das Wort riesengroß in die Luft.

  5. Mehrere Kinder probieren das Wort mit Kreide an der großen Schultafel.

  6. Die anderen Kinder erhalten vom Lehrer ein Stückchen bunte Schulkreide und schreiben das Wort damit auf ein großes Blatt

  7. Der lehrer setzt das Wort nun vor den Augen der Kinder in den großen Lehrersetzkasten.

  8. Die Kinder setzen das Wort in den Schülersetzkasten.

  9. Der Lehrer schreibt das Wort in Druckschrift an die Tafel in großen Zeilen.

  10. Die Schüler ziehen mit dem Lineal drei breite Zeilen ins Heft und schreiben das Wort zunächst mit dem Bleistift und ziehen es dann farbig nach.

  11. Nun erfolgt das Absetzen der Buchstaben durch Lehrer und Schüler zugleich. (Großer und kleiner Setzkasten)

  12. Das Spiel „Abbauen - Aufbauen“ folgt zunächst als stumme Arbeit, später mit Benennung der Buchstaben.

  13. Kasperl (als Handpuppe) an der Hand des Lehrers setzt das Wort ein bisschen verdreht. (Ab und zu aber auch mal richtig)

  14. Das Schreiben des neuen Wortes und dessen Buchstaben wird in Druckschrift geübt.

Die einzelnen Schritte werden für die ersten Schultage ausführlich beschrieben. Anschließend folgen Spiele, die auch die letzten Nichtleser ins Leseland begleiten, ohne daß dabei der Spaß auf der Strecke bleibt. Diese können auch den Eltern helfen, das Lesenlernen bei den Kindern als positives Erlebnis einzuprägen.

Im Gegensatz zu meiner ersten Klasse 1967 wird die Schreibschrift nicht gleichzeitig gelehrt, sondern erst nachdem das Lesen und Schreiben in Druckschrift gelernt ist. Wie mir meine Schwester berichtete, wird dies in der heutigen Grundschule schon beachtet. Vielleicht befasst sich das Kultusministerium ja auch einmal noch mit der kompletten Prem-Methode.







Rückmeldungen

Am Ende des Buches stehen ein paar Rückmeldungen. Zwei davon möchte ich zitieren.

Eine Kinderärztin aus Nürnberg, Oktober 1995
Als Kinderärztin werde ich immer wieder mit dem Problem der Lese-Schreibschwäche konfrontiert und bin auf der Suche nach Hilfen. Vor einigen Jahren bin ich auf Ihr Buch gestoßen. Ich bin fasziniert von Ihrer Methode und werde sie verbreiten, wo ich kann. Das scheint immer nötiger zu werden, denn selbst die medizinischen Dissertationen sind heutzutage vielfach voller Fehler - orthographisch und grammatikalisch.“

Ein Rektor aus Augsburg, Dezember 1991:
„Bei uns in Augsburg ist es schön, das „Brodeln“ zu beobachten, das in den Kinderseelen der 1. Klassen beginnt, die das Erlesen verstanden haben. Ich habe durch Sie eine Wette gewonnen. In unseren 1. Klassen arbeiten wir ja wieder nach der Prem-Methode. Eine Mutter meinte, dass ihr Sohn das Lesen nach dieser Methode nicht schaffen würde. Nun ich wettete mit der Frau um ein Abendessen. Nun kann, er lesen, nach 12 Wochen und die Mutter ist platt“.



Das Zweite Buch

Aufgrund der zahlreichen positiven Rückmeldungen von Seiten der Eltern und Lehrer, aber mangelhafter Resonanz seitens der Ministerien, hat sich Frau Prem entschlossen, ein zweites Buch mit Bildwortkarten zu schreiben.
Das Buch enthält nach ein paar Seiten Anleitung mehrere Geschichten. Es eignet sich für Kinder ab 5 1/2 Jahre für das Selbststudium mit den Eltern. Es ist auch geeignet für Kinder höherer Klassen zum nachträglichen Lernen des Lesens. Vor allem für Eltern von Legasthenikern“ sollte dieses Buch ein wahrer Segen sein. Das Buch kostet nur 4,90 EUR!

Prem, Hiltraud: So lernt Ihr Kind Lesen, Weltbild Verlag, Augsburg, 1.Auflage 1999:
ISBN 3-89604-403-6




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